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Literatur ohne Verfallsdatum |
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Unterwegs |
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Tobias Gohlis interviewt John le Carrés neuer Roman „Marionetten“ Die erste Szene in John le Carrés neuem Roman Marionetten zeugt von genauester Kenntnis der Hamburger Verhältnisse. Besonders der Hamburger Bahnhofsverhältnisse. Melik, ein prächtig gewachsener junger Türke, Schwergewichtsmeister, Sport-As, wird schon seit Tagen von einem ausgemergelten Kerl verfolgt. Er entdeckt ihn erst am Vorplatz des Hauptbahnhofs, abgelenkt von klassischer Musik. „Musik, die nicht dazu gedacht war, unter den Zuhörern Wohlbehagen zu verbreiten, sondern, im Gegenteil, sie zu vertreiben.“ Denn dort campieren Junkies, Obdachlose, Bettler, „verlorene Seelen aller Art“. [mehr über John le Carrés „Marionetten“]
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Im Jahre 1953 landeten Alfred Andersch, seine Frau Gisela
und Peter, ihr Sohn aus erster Ehe, bei einer Lapplandwanderung in der
Urwildnis des Rapa-Tals. Statt umzukehren, als es noch Zeit war, waren
sie immer weiter ins Unwegsame vorgedrungen.
Wandern und Schlendern - Immer kracht das Eis. „Um das Schiff herum erstreckte
sich in alle Himmelsrichtungen bis an den Horizont ein Meer aus Eis, weiß
und geheimnisvoll unter dem sternenklaren Firmament.“ „Die
Kraft von zehn Millionen Tonnen Eis drückte gegen die Bordwände.
Und es schrie im Todeskampf.“
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Im Four-Corners-Gebiet werden drei Männer gejagt,
die einen Polizisten getötet und mehrere Menschen angeschossen hatten.
Es dauert eine Weile, bis ich begreife, dass ich an diesem Morgen exakt
in der ameri-kanischen Realität gelandet bin, die es eigentlich nur
in Filmen gibt. Und in den Kriminalromanen Tony Hillermans. Mein Leipzig lob ich mir
Leipzig — die Boomtown des Ostens,
die Stadt der friedlichen Revolution von 1989 — ist auch die Geburtsstadt
von Tobias Gohlis, über die er nicht nur einen Reiseführer geschrieben
hat.
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