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Wir können den Guten nicht vollständig trauen Giancarlo de Cataldo ist Richter in Rom und schreibt die Geschichte Italiens in Kriminalromanen
"Könnten die Römer allein über den Literaturnobelpreis entscheiden, würden sie mich wählen", sagt Giancarlo de Cataldo mit breitem Grinsen. Ein einziges kolossales 600-Seiten-Buch hat den Richter mit der kräftigen Statur und der dicken Brille berühmt gemacht. Es erschien 2002 unter dem schlichten Titel Romanzo Criminale("Kriminalroman") und erzählt, wie es einer Straßengang gelang, in den späten siebziger Jahren die Macht in Rom zu ergreifen.
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Literatur ohne Verfallsdatum
Im Jahre 1953 landeten Alfred Andersch, seine Frau Gisela
und Peter, ihr Sohn aus erster Ehe, bei einer Lapplandwanderung in der
Urwildnis des Rapa-Tals. Statt umzukehren, als es noch Zeit war, waren
sie immer weiter ins Unwegsame vorgedrungen.
Wandern und Schlendern -
Immer kracht das Eis. „Um das Schiff herum erstreckte
sich in alle Himmelsrichtungen bis an den Horizont ein Meer aus Eis, weiß
und geheimnisvoll unter dem sternenklaren Firmament.“ „Die
Kraft von zehn Millionen Tonnen Eis drückte gegen die Bordwände.
Und es schrie im Todeskampf.“
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Unterwegs
Im Four-Corners-Gebiet werden drei Männer gejagt,
die einen Polizisten getötet und mehrere Menschen angeschossen hatten.
Es dauert eine Weile, bis ich begreife, dass ich an diesem Morgen exakt
in der ameri-kanischen Realität gelandet bin, die es eigentlich nur
in Filmen gibt. Und in den Kriminalromanen Tony Hillermans. Mein Leipzig lob ich mir
Leipzig — die Boomtown des Ostens,
die Stadt der friedlichen Revolution von 1989 — ist auch die Geburtsstadt
von Tobias Gohlis, über die er nicht nur einen Reiseführer geschrieben
hat.
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