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Literatur ohne Verfallsdatum |
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Unterwegs |
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Der Beethoven der Konspirationsliteratur? Der Höllenhund ist wieder zu Hause in Los Angeles, das Spektakel vorüber. Im Januar ist James Ellroy, der „größte Kriminalschriftsteller aller Zeiten“ durch deutsche Literaturhäuser gereist. Und hat verkündet: “Ich wurde vom Allmächtigen Gott selbst auserkoren, um die besten Bücher über Gewalt und Intrigen zu schreiben, die je zu Papier gebracht wurden. Was Beethoven für die Musik ist, bin ich für die Literatur der Gewalt und Intrigen.” Auch wer nicht wollte, konnte erfahren, dass der Mann 61 ist und immer noch scharf auf Frauen. Früher war er ein Spanner, der durch Villenfenster glotzte und an geklauten Höschen schnüffelte. [mehr über James Ellroy: Blut will fließen]
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Im Jahre 1953 landeten Alfred Andersch, seine Frau Gisela
und Peter, ihr Sohn aus erster Ehe, bei einer Lapplandwanderung in der
Urwildnis des Rapa-Tals. Statt umzukehren, als es noch Zeit war, waren
sie immer weiter ins Unwegsame vorgedrungen.
Wandern und Schlendern - Immer kracht das Eis. „Um das Schiff herum erstreckte
sich in alle Himmelsrichtungen bis an den Horizont ein Meer aus Eis, weiß
und geheimnisvoll unter dem sternenklaren Firmament.“ „Die
Kraft von zehn Millionen Tonnen Eis drückte gegen die Bordwände.
Und es schrie im Todeskampf.“
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Im Four-Corners-Gebiet werden drei Männer gejagt,
die einen Polizisten getötet und mehrere Menschen angeschossen hatten.
Es dauert eine Weile, bis ich begreife, dass ich an diesem Morgen exakt
in der ameri-kanischen Realität gelandet bin, die es eigentlich nur
in Filmen gibt. Und in den Kriminalromanen Tony Hillermans. Mein Leipzig lob ich mir
Leipzig — die Boomtown des Ostens,
die Stadt der friedlichen Revolution von 1989 — ist auch die Geburtsstadt
von Tobias Gohlis, über die er nicht nur einen Reiseführer geschrieben
hat.
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